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Ostern 2010, ab an die Nordsee

  Um dem kalten, usseligen Wetter von Köln zu entgehen setzten wir uns eine Woche vor Ostern, Freitagmittag in unser zweites Zuhause und fahren Richtung Norden, dem Meer entgegen.
 

Unsere erste Station war Stade.

 
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Der schön angelegte Stellplatz ist nicht weit von der malerischen Altstadt entfernt und man kann mühelos die Sehenswürdigkeiten dieser alten Hanse- und Schwedenstadt erkunden. Leider hat es auch hier erst einmal geregnet, was uns aber nicht von einem Spaziergang durch diese schöne Stadt abgehalten hat.

 
 

Samstag ging die Reise dann über Hamburg weiter nach Dagebüll.

Wir hatten Glück und das Wetter wurde zusehens besser. Eigentlich genau richtig, um am Sonntag der Insel Sylt einen Besuch abzustatten. Als Ausgangspunkt und Standplatz für unser Wohnmobil hatten wir uns Dagebüll ausgesucht, da von dort der Zug abfährt. Mit einer Minigruppenkarte ging die wilde Zugfahrt über den Deich nach Sylt.
 

Sylt Insel der Schönen und Reichen  

 
  Nachdem wir in Westerland gelandet waren haben wir erst einmal einen Rundgang durch diese Stadt unternommen. Um aber mehr oder vieles auf Sylt zu sehen, wurde kurz entschlossen eine Busfahrkarte gekauft, mit der man, mit Zwischenstadionen, die ganze Insel erkunden konnte.

Als erstes ging es in den Süden der Insel, nach Hörnum. Auf der Rückfahrt ein kurzer Stop in der berüchtigten "Sansibar" da dies einfach zu einem Syltbesuch dazu gehört.
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  Weiter ging es über Westerland und Kampen nach List. Allgegenwärtig auf der Insel sind die Fischbuden und Restautants wo man unheimlich leckere Fisch- oder Krabbenbrötchen und andere Spezialitäten verzehren kann.

Nach diesem schönen aber auch anstrengenden Program (Sylt an einem Tag) ging die erholsame Fahrt mit dem Zug nach Dagebüll
 

Helgoland wir kommen

 
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Ausgeruht fuhren wir am nächsten Tag gemütlich die Küste entlang Richtung Büsum. Dort angekommen erwartete uns ein gut ausgestatteter Stellplatz zu angemessenen Gebühren und nicht weit vom Stadtzentrum und den Schiffsanlegestellen entferntGenau das Passende für einen Tagestripp nach Helgoland.

Zeitig am nächsten Morgen, nach einem Frühstück im Stehen und einem Fussmarsch von 10 Minuten, ging es an Bord  und auf den Weg nach Helgoland. Die Fahrt dauerte ungefähr 2 1/2 Stunden und man wurde direkt am Kai von Helgoland abgesetzt.

 
  Bei einem Aufenthalt von ca. 4 Stunden  kann man gut die kleine aber auch feine Insel erkunden. Als erstes einmal einen Rundgang an den Klippen entlang mit wunderschönen Aussichten, einer einzigartigen Landschaft und einer tollen Tierwelt. Natürlich kommt man an den zahlreichen bunten und farbenfrohen Hummerbuden und sonstigen Läden, wo man zollfrei einkaufen kann, nicht vorbei. Alles in allem sehenswert und ein tolles Erlebnis.  
 

Büsum

 
  Am nächsten Tag stand Büsum auf dem Programm. Das Wetter spielt weiterhin mit und man konnte in aller Ruhe einen Spaziergang durch dieses nette Küstenstädtchen starten.  
 

Auf dem Weg nach Hause

 
  Um noch etwas mehr von der Küste zu sehen, fuhren wir am nächten Tag über Husum Richtung Nordstrand. Leider wurde das Wetter schlechter und wir beschlossen uns langsam auf die Rückfahrt zu machen. Da Ostern sehr viele Womos unterwegs waren, haben wir mit etwas Glück noch einen Stellplatz in Bremen bekommen.

Der Stellplatz "Am Kuhhirten" liegt zentrumsnah am Ufer der Weser. Um in die Innenstadt zu gelangen, hat man die Möglichkeit, an der Weser entlang zu gehen und die Wilhelm-Kaiser-Brücke ins Zentrum zu überqueren oder aber man fährt mit einer kleinen Fähre auf die andere Seite der Weser und geht dort am Fluss entlang zur Stadt.

Sehenswert ist die Innenstadt mit den Stadtmusikanten und den schön restaurierten alten Gebäuden .
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  alt Besonders schön fanden wir das Schnoorviertel mit den kleinen Gassen, hübschen Handwerkslädchen, den etwas anderen Stadtmusikanten (2 Besetzung) und ausgefallenen Kaffees (ein ganz tolles Katzenkaffee).
 
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  Ein weiteres Highlight  war in unseren Augen die Böttcherstrasse mit Ihrem prunkvollen Eingang, kleinen Kunstlädchen und einem empfehlenswerten Bonbonladen.

Alles in allem ist die Nordsee und Bremen eine Reise wert und Bremen war für uns ein schöner Abschluß dieser Tour.
 
             
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